Projektplanung

Mittels den eigenen Möglichkeiten haben wir bis im Frühjahr 2014 vorsichtig an das Fahrzeug herangetastet, die ganze Karosserie und die Technik schrittweise kennengelernt. Die nötigen Werkzeuge, fast alles Handmaschinen aus dem Hobbysegment, stellten wir selbst oder leihen diese von Bekannten aus. Von nun an wissen wir, die Arbeit wird uns so leicht nicht ausgehen. Der Umfang des ganzen Projektes, auch wenn wir nicht gross über ein Ziel sprachen, war gross. Luc hätte sich in diesem Moment gut auch selbst in die spezifische Gestaltung hineinarbeiten können, schliesslich wollte er ein ordentliches Projekt mit sauberer Planung aufgleisen. Doch als Projektleiter und einem Projekt, das technisch noch vielerlei technische Hürden zu bieten haben würde, glaubt er, dass ein gestalterische Hilfe durch Profis, also Architekten, viel Sinn machen würde. Bzw. er selbst mit dem Überblick genügend gefordert wäre. Die Gestaltung wäre ein Paket für sich und eine Teamerweiterung würde ihn damit stellenweise entlasten. Mit Selina Clément und Meret Hodel konnten im Anschluss zwei motivierte Architektinnen gefunden werden.

Das nächste Halbjahr war geprägt von konzeptionellen und gestalterischen Fragen und Besprechungen zu viert. Mit Visualisierungen und einem Masterplan legten die beiden Architektinnen den Grundstein für eine seriöse Projektplanung. Luc ergänzt diesen zu einem Dossier mit Budget. Jeder Budgetposten war nun schwarz auf weiss präsent, jede Anschaffung haben wir an dieser Stelle auf den Kostenfaktor überprüft. Je preiswerter, desto besser. Ein klares Ausbauziel war nun vor Augen, die Kosten auch.
Mit cartouche entdeckt Luc einen Namen, der Anklang findet und Sinn macht. Eine fahrende Kapsel, die berührt.